Rubrik: Kindergarten

Der natürliche Forscherdrang

„Warum ist …“ und „Wie funktioniert …“ begin­nen viele Fragen, die Kinder im Vorschulalter den Erwachsenen stellen.

Jedes Kind trägt in sich den Drang zu ent­decken und zu forschen. Dieser kindliche For­scherdrang verkümmert jedoch, wenn er nicht zum richtigen Zeitpunkt durch Erwachsene ent­faltet wird. Daher ist ein „geführtes“ Forschen und Ent­decken der beste Weg, den Kindern die Faszi­nation der Natur zu erschließen. Diesem An­spruch wird das MEKRUPHY-System im Kin­dergarten gerecht.

Gemeinsames Experimentieren

Aktuelle Studien zeigen, dass naturwissen­schaftliches Experimentieren im Vorschulalter maßgeblichen Einfluss auf die Sprachentwick­lung der Kinder hat. Ge­meinsames Expe­rimentieren schafft auf natürliche Weise Anreize zum Verbalisieren von Abläufen, Beobach­tungen und Vermutungen. Außerdem fördert es die Sozialkompetenz in nicht unerheblichem Maß.

Durch das eigene Experimentieren werden zu­sätzlich die Grob- und Feinmotorik entwickelt sowie die Konzentration, die Ausdauer, die Be­obachtungsfähigkeit und das Selbstbewusst­sein erheblich gesteigert.

Die ideale Kleingruppe

Die Erfahrung zeigt, dass Kinder im Vorschulalter Experimente lieber allein oder zusammen mit der erwachsenen Bezugsperson durchführen wollen.

Dies gelingt am besten in einer Kleingruppe, die im Idealfall vier Kinder umfasst.

Das MEKRUPHY-System sieht deshalb Klein­gruppen von vier Kindern vor. Daher stehen alle Geräte oder Geräteteile, mit denen die Kinder arbeiten, in vierfacher, bei den Magneten, Stativ­stangen und Reagenzgläsern in acht­facher Aus­führung zur Verfügung. Lediglich die Teile, mit denen allein die Erziehe­rin oder der Erzieher ar­beitet, sind nur ein­fach im Expe­rimentierkasten vorhanden.

High Quality statt „Low Cost“

Das MEKRUPHY-System gibt den Drei- bis Fünf­jährigen grundsätzlich kein Spielzeug in die Hand, sondern alters­gemäße, robuste Experi­men­tiergeräte aus hochwertigen Materia­lien. Nur so fühlen sich die Kinder in ihren Frage­stellungen ernst genommen, und nur so lässt sich ihr Anspruch auf das Verste­hen naturwis­senschaftlicher und tech­nischer Phänomene verantwortungsvoll erfüllen.