Unternehmen

Die Mekruphy GmbH hat sich als einziges Unternehmen in Deutschland auf die Herstellung und den Vertrieb qualitativ und didaktisch hochwertiger Schülerexperimentiergeräte für den naturwissenschaftlichen Unterricht spezialisiert. Für sein Experimentiersystem wurde das inhabergeführte Familienunternehmen mit Sitz im oberbayerischen Pfaffenhofen (Ilm) mehrfach international ausgezeichnet.

Gründung

Der offiziellen Unternehmensgründung 1988 ging eine mehr als zehnjährige Entwicklungsphase voraus. Ab 1976 entwickelte der Physik- und Mathematiklehrer M. Peter Mettenleiter zusammen mit dem Schullaboranten, dem Feinmechaniker Klaus Kruse ein bedarfs- und praxisgerechtes Schüler-Experimentiersystem – ursprünglich für den eigenen Physikunterricht am Schyrengymnasium Pfaffenhofen (Ilm). Der Name ist ein Akronym und besteht aus den Elementen

  • ME – Mettenleiter
  • KRU – Kruse
  • PHY – Physik

Unternehmensführung und Mitarbeiter

Bis heute koordiniert der Firmengründer, M. Peter Mettenleiter, den Bereich Produktentwicklung und strategische Unternehmensplanung. Von den beiden Geschäftsführern ist Dr. Andreas Mettenleiter hauptsächlich für Kundenbetreuung, Marketing und Vertrieb, Herr Thomas Gigl für Einkauf, Personal und Finanzen zuständig. Mekruphy beschäftigt derzeit 17 Mitarbeiter am Hauptsitz Pfaffenhofen (Ilm) und an der Außenstelle in Puchheim.

Mekruphy Mitarbeiter im Hauptsitz Pfaffenhofen (Ilm)

Chronik

Die Geschichte von Mekruphy kurz zusammengefasst:

  • 1976: Der erste Physik-Experimentiersatz wird am Schyrengymnasium in Pfaffenhofen entwickelt, in mehreren Klassen erprobt und auf Lehrerfortbildungen vorgestellt
  • 1977: M. Peter Mettenleiter und Klaus Kruse gründen die Firma Mekruphy (seit 1988 GmbH), um auch andere Schulen mit den Experimentiersätzen beliefern zu können
  • 1989: Zur Bildungsmesse Didacta in Stuttgart gibt es bereits acht verschiedene Physik-Experimentiersätze mit den charakteristischen schwarzen PUR-Einsätzen
  • 1994: Die erste deutsche Auslandsschule in Südamerika erhält eine Mekruphy-Ausstattung
  • 1995: Mit dem Lehrstuhl für Physikdidaktik der Univ. Erlangen (Prof. Werner Schneider) wird der Experimentiersatz Energie entwickelt
  • 1997: Der Experimentiersatz Radioaktivität ermöglicht gefahrlose Schülerexperimente mit Freigrenzenpräparaten. Zwei Jahre später werden in Zusammenarbeit mit Chemielehrern die Experimentiersätze Chemie entwickelt
  • 2000: Klaus Kruse verlässt das Unternehmen aus gesundheitlichen Gründen; Dr. Andreas Mettenleiter wird neuer Geschäftsführer
  • 2004: In Kooperation mit Addest entsteht der erste computergestützte Experimentiersatz
  • 2007: Der Firmenneubau im Gewerbegebiet Kuglhof wird bezogen
  • 2008: Der neue Experimentiersatz Grundschule 1 erhält das Seal of Quality. Mekruphy wird in den Umweltpakt Bayern aufgenommen
  • 2010: Zum Jahr der Energie wird mit dem MNU-Verband ein MNU-Energiekoffer vorgestellt
  • 2013: Das Experimentiersystem für den Kindergarten wird eingeführt
  • 2014: Worlddidac Award für das Experimentiersystem Biologie 
  • 2016: Worlddidac Award für das Experimentiersystem Addestation MGA
  • 2018: Worlddidac Award für das Experimentiersystem Chemie
  • 2019: Thomas Gigl wird weiterer Geschäftsführer. Der Erweiterungsbau für Produktion und Lager am Kuglhof wird bezogen
  • 2020: Die Kunststoffproduktion am Standort Puchheim/Oberbayern wird übernommen. Die ersten beiden Experimentiersätze zur Geometrie erweitern das Programm auf insgesamt 62 verschiedene Experimentiersätze vom Kindergarten bis zum Abitur.

Erfahren Sie mehr über Mekruphy:

Philosophie

Mekruphy hat sich zum Ziel gesetzt, Kinder und Jugendliche für die Naturwissenschaften zu begeistern, ihren natürlichen Forscherdrang zu wecken und zu entfalten. Damit will sie den Stellenwert der Naturwissenschaften in der Gesellschaft stärken und dem Mangel an Fachkräften in Lehre, Forschung und Wirtschaft schon früh wirksam begegnen.

Durch eigenes Experimentieren sollen die jungen Menschen naturwissenschaftliche Erscheinungen und Gesetzmäßigkeiten selbst entdecken und mit ihren vorhandenen Kenntnissen auch selbst erklären können. Hierzu geben wir die bestmöglichen altersgemäßen Experimentiergeräte in die Hände, wobei neben der Funktionalität auch Design, Material und Farbe eine Rolle spielen.

Unser Leitsatz lautet:

„Für unsere Schülerinnen und Schüler nur das Beste und für die Lehrkräfte mehr Freiraum und Entlastung“

Kompetenz und Praxisnähe

Von Anfang an bindet die MEKRUPHY GMBH namhafte Pädagogen und Fachdidaktiker in den Entwicklungsprozess und die gründliche Erprobung der Experimentiersätze und der Begleitliteratur ein. Durch diesen engen Kontakt zu Kindertagesstätte, Grundschule, weiterführende Schule und Hochschule hat sich das Unternehmen umfassenden Kompetenz auf dem gesamten Gebiet der naturwissenschaftlichen Schülerexperimente erworben und stellt sich erfolgreich den Herausforderungen des modernen Unterrichts.

Auszeichnungen

Awards & Auszeichnungen

Mekruphy gewann in den Jahren 2014, 2016 und 2018 jeweils den begehrten internationalen Worlddidac Award für die umfassenden Experimentierkästen.


Referenzen

„… Besonders gut gefallen hat mir die umfangreiche Erklärung rund um den Hintergrund des jeweiligen Experi­ments. So fühlt man sich gut vorbereitet und kann allen Fragen der Kinder ge­recht werden. Um den Ordnungssinn der Kinder zu fördern, wäre ein Bild des Instrumentes am zugehörigen Platz empfehlenswert. So können die Kin­der ihre Experimentierinstrumente selbstständig wieder aufräumen.* Zuerst habe ich mit den Vorschulkin­dern den Experimentierkoffer „Magne­tismus“ getestet. Von Anfang an waren alle Kinder schnell für das Experiment zu begeistern und zeigten großes Inte­resse am Magnetismus. Sie stellten vie­le Fragen und hätten sehr gerne noch weitere Experimente an diesem Tag durchgeführt. Zusammenfassend kann ich den Experimentierkoffer „Magnetis­mus“ also weiterempfehlen, da er eine große Vielfalt an Experimenten bietet und man so den Forscherdrang sowie die Neugierde der Kinder gezielt fördern und unterstützen kann. Von dem Experimentierkoffer „Pflanzen“ bin ich voll und ganz begeistert, weil dieser mit unserem Naturkonzept im Einklang steht und bei den Kindern auf spielerische Art und Weise Interesse für diesen wichtigen Bereich „Natur“ weckt. Mit dem Beiheft Kindergarten 4 ist es möglich, den Kindern einen langsamen Einstieg zu ermöglichen, in dem die Schwierigkeitsstufen von Experiment zu Experiment angepasst werden. Die Al­tersgruppe bei diesem Experimentierkas­ten ist vielfältig, sodass dieser auch mit den jüngeren Kindern sinnvoll genutzt werden kann. Besonders die Lupen wa­ren definitiv ein Highlight für unsere Kin­der, da es für sie nicht nur überaus faszi­nierend war, eine Welt zu erkunden, die ihren Augen normalerweise verborgen bleibt, sondern sie auch sehr stolz waren, mit diesen schönen Instrumenten zu ar­beiten. Insgesamt lässt sich sagen, dass dieser Koffer sich definitiv lohnt und Kin­deraugen strahlen lässt.“  Eva Maria Pitsch,Hipp Naturkinderhaus, 85276 Pfaffenhofen